Mit ihm fing alles an: der Quarantänesong!

Mitte März 2020. Bayern beschließt als erstes Bundesland, die Schulen vor den Osterferien zu schließen und Veranstaltungen mit über 100 BesucherInnen zu verbieten.
Die Münchner Schauspielerin und Kabarettistin Christina Baumer ahnt nichts Gutes. Auf ihrer Facebook-Seite ruft sie Künstler-KollegInnen dazu auf, ihr kurze Videos zu senden. „Video eurer Kunst aufnehmen. Zu Hause aus dem Wohnzimmer. Max 30sec“. Sie wolle einen Clip zusammenschneiden. „Bitte keine Verunglimpfung der Situation“ betonte sie. Sie wolle zeigen, dass man die Vorsichtsmaßnahmen mittrage, aber auch, dass die Künstler nun „Hilfe brauchen“.

Inzwischen hat Baumer unter dem Namen „Quarantänekunst“ ein überaus produktives Kollektiv von etwa 40 KünstlerInnen verschiedenster Gewerke um sich geschart: neben SchauspielerInnen und SängerInnen zeigen Puppenspieler, Fakire, Schwert- und FeuerschluckerInnen, wozu sie trotz „Homeoffice“ fähig sind. Und all das startete mit dem Quarantänesong, der ersten gemeinsamen Kollaboration. Die QuarantänekünstlerInnen wollen auf ihre Situation in der Krise aufmerksam machen und mit viel Lebensfreude dazu beitragen, dass Kunst und Kultur trotz Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen nicht zum Erliegen kommen.

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